Arbeitsscheinwerfer

Arbeitsscheinwerfer

Sobald das Tageslicht an der Einsatzstelle für eine korrekte und präzise Arbeit nicht mehr ausreicht, da schlägt die Stunde der Arbeitsscheinwerfer. Als zusätzliche oder ausschließliche Beleuchtung eingeschaltet, sorgen die Arbeitsscheinwerfer am Fahrzeug für eine helle Ausleuchtung am Ort des Einsatzes. Je mehr Lichtleistung in Lumen zur Verfügung steht, desto detaillierter erfasst man das Geschehen am Einsatz- oder Arbeitsort.

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Licht-Techniken der Arbeitsscheinwerfer

Es stehen drei Leuchtmittel für Arbeitsscheinwerfer zur Verfügung: Halogen, Xenon und LED. Die Halogenbirne ist nach wie vor in sehr preisgünstigen Arbeitsleuchten enthalten, während der teure Xenon-Arbeitsscheinwerfer zwischenzeitlich fast ganz von den LED ersetzt wurde. Hochleistungs-LED geben pro Watt etwa die sechsfache Lumen-Leistung gegenüber der Halogenbirne ab, die lange Lebensdauer der LED Arbeitsscheinwerfer liegt mit dem Faktor 30 (!) über dem eines Arbeitsscheinwerfers H3. Zusätzlich wird der Grad des Abstrahlwinkels vom Arbeitslicht durch die Ausformung des Reflektors und des Schutzglases bestimmt. Es stehen somit Modelle für die Nahfeldausleuchtung und weitreichende Ausleuchtung zur Verfügung. Der Lichtkegel ist bei der weitreichenden Ausleuchtung natürlich deutlich schmaler als bei der Nahfeldausleuchtung. Die Gehäuse der Arbeitsscheinwerfer sind aus Kunststoff oder Aluminium, letzteres besonders bei LED - zur besseren Wärmeabführung. Die Betriebsspannung beträgt 12 Volt oder 24 Volt, bei LED Ausführungen sind teilweise 12-36/48 Volt erhältlich.

 

Arbeitsscheinwerfer individuell montieren für eine vielseitige Anwendung

Hier wollen wir näher auf die lichttechnische Einrichtung von Arbeitsscheinwerfern bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen eingehen. Welche und wie viele Arbeitsscheinwerfer mit welcher Leistung in Watt bzw. Lumen? Wie und wo werden dann die ausgewählten Arbeitsscheinwerfer optimal montiert? Nachstehend dazu nützliche Informationen.

 

Technik bei Montage von Arbeitsscheinwerfern

Bei Einbau oder Nachrüstung von Zusatzscheinwerfern ist auf einen ausreichenden Kabelquerschnitt (und richtige Absicherung in der Nähe der Batterie) zu achten, der abhängig ist von der Leistung und der Kabellänge zu den Scheinwerfern. Das Ein- bzw. Ausschalten der Lichter kann (je nach Bedarf passend) einzeln oder in der Gruppe über abgesicherte, zur Stromaufnahme passende Schalter oder Relais erfolgen. Das Schalten über ein Relais hat den Vorteil, dass der Spannungsverlust in der Arbeitsleitung durch wesentlich kürzere Kabellängen geringer wird. Die Kabelquerschnitte der Steuerleitung können dabei wesentlich geringer sein. Zu beachten ist auch die Höhe des gesamten Strombedarfes der Scheinwerfer, speziell wenn zu erwarten ist, dass die Beleuchtung über eine längere Zeitdauer erforderlich sein könnte. Hier ist die Kapazität der vorhandenen Batterie sowie die Leistung des Fahrzeuggenerators unbedingt mit einzubeziehen.

Bei Traktoren und Nutzfahrzeugen

In der Landwirtschaft bestimmen Traktoren bekannter Marken (John Deere, Fendt etc.) den Einsatzbereich von Arbeitsscheinwerfern. Hier wird möglichst viel Power bei den Leuchten gebraucht, da oft Traktoren beim Ernteeinsatz nachts in Dunkelheit eingesetzt werden. Die hellen LED Arbeitsscheinwerfer sind hier die erste Wahl, kombiniert mit Nahfeld- und Fernausleuchtung. Die Anzahl der Lampen sollte vier Stück mit einer Leistung von jeweils 40 Watt/ca. 3500 Lumen nicht unterschreiten.  Die Montage am Traktor bzw. Schlepper erfolgt möglichst hoch, z.B. am Führerhausdach. Oft lassen sich auch vorhandene, wenig leistungsfähige Halogenleuchten durch eine LED Ausführung problemlos nachrüsten. Bei anderen Nutzfahrzeugen, die z.B. Kommunen, Feuerwehr- und THW, Transportdienste, Tiefbauunternehmen (Bagger) etc. verwenden, ist die Bestückung an Strahlern immer einsatzabhängig, und muss für den Einzelfall festgelegt werden.

 

Bei Lkw und Großtransportern

Bei diesen Fahrzeugen ist grundsätzlich eine preisgünstige Bestückung der Arbeitsscheinwerfer mit Halogenleuchtmitteln möglich. Die Stromkapazität dieser großen Fahrzeuge kann auch einen größeren Energiebedarf gut decken. Allerdings macht eine LED Ausstattung trotzdem mehr Sinn, durch die einfach ein deutlich größeres Lichtvolumen erzielbar ist. Lkw wie Abschleppfahrzeuge, Krandienste und Bergefahrzeuge mit Kran müssen oft nachts arbeiten, und ein sicherer Einsatzort braucht eine gute Ausleuchtung. Hier kommen Hochleistungs-LED Scheinwerfer zum Einsatz, da oft das benötigte Lichtvolumen mit Halogen nicht zu erreichen ist. Sinnvoll sind dann auch Lichtbalken bzw. Leuchtmasten.

 

Arbeitsscheinwerfer für Pkws

Welche Autos brauchen denn zusätzliches Licht? Das sind in fast allen Fällen Autos, die einen Service, eine Montage oder Pannenhilfe vor Ort ausführen müssen. Hier ist mindestens ein Arbeitsscheinwerfer notwendig, besser zwei. Montiert werden die Arbeitsleuchten oft auf dem Dachträger des Autos, der als höchster Punkt am Fahrzeug dazu gut geeignet ist. Es sollten LED Arbeitsscheinwerfer verwendet werden, die Helligkeit mit geringen Stromverbrauch verbinden, und dadurch die Energiereserven des Autos schonen.

 

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