Funksteuerung

Funksteuerung

Die Funkfernsteuerung (englisch: Remote Control = RC) bedient technische Geräte (z.B. Seilwinden, Garagentorantriebe oder Baukräne) kabellos aus der Ferne. Die Funkfernbedienung besteht immer aus Handsender und Empfänger. Der Handsender besitzt Bedientasten, die Funksignale im MHz-Bereich auslösen. Die Funksignale schalten im Empfänger stromführende Relais an oder aus. Diese Stromzuschaltung löst dann Funktionen am Endgerät aus. Also wie Seilwinde ein- oder ausfahren, Garagentor auf oder zu. So lassen sich also elektrisch betriebene, beliebige Geräte mittels Fernbedienung ansteuern.

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Technik und Sicherheit

Eine professionelle Funksteuerung arbeitet mit einem Funksignal in den Frequenzen 433 MHz oder 2,4 GHz. Der Funk zwischen Handsender und Empfänger ist mit einem Code versehen. Der Sender kann also nur den für ihn bestimmten Empfänger schalten. So sind Fehlbedienungen an anderen Funkfernsteuerungen ausgeschlossen. Verliert man einen Handsender, so muss der neue Sender auf den vorhandenen Code eingelernt werden. Dazu betätigt man gleichzeitig am Handsender und Empfänger bestimmte Tasten, und nach ein paar Sekunden ist die Fernbedienung abgeglichen.

 

Die Reichweite eines Funk-Handsenders beträgt bei professionellen Systemen 50-100 Meter. Ist der Empfänger innerhalb des Fahrzeuges verbaut, schränkt das die Reichweite ein. Die Tasten am Handsender sind entsprechend den auszulösenden Funktionen beschriftet, jede Taste funkt einen Befehl. Zusätzliche Displays können auch Funktionen anzeigen, oder LED. Joysticks zur optimierten Bedienung finden sich vor allem bei Handsendern zur Steuerung von Kränen oder Geräten mit einer Funktionsvielfalt.

 

Stromversorgung

Der Handsender wird mit Batterien oder einem Akku betrieben. Der Sender funkt nur beim Tastendruck, der Strombedarf ist dadurch sehr gering. Der Empfänger der Funkfernsteuerung benötigt jedoch einen festen Stromanschluss für ständige Betriebsbereitschaft, da er jederzeit mit einem Signaleingang des Funkhandsenders rechnen muss. Dann braucht er Strom zum Schalten, um am angeschlossenen Gerät Funktionen auszulösen. Die Spannung des Empfängers muss passend zur Fahrzeugspannung sein, also 12 Volt oder 24 Volt.